Landschaftsänderung

von Recologne nach Gy

Kalt wars heute und ziemlich windig. Bei dieser Kälte Gegemwind ist nicht fein. Dafür waren die Wanderwege wunderbar trocken und leicht zu begehen. Die Landschaft ändert sich in Richtung Dole zu weniger Hügel – so wie ich sehen kann komme ich in die Ebene.


19.11.2025 – Bemerkenswertes

Früh morgens loslaufen, ist eigentlich das Beste. Die morgendliche Kühle erfrischt und erfüllt mich und wenn ich zeitig loslaufe, entsteht in mir ein ganz anderes waches Gefühl. Es ist wie ein großer, weiter Raum, der sich öffnet und in diesem Raum kann ich mich ausdehnen und erlebe das Leben um mich herum mit einer inneren Heiterkeit.

Mal was ganz profanes: Wenn ich in ein Dorf hineinlaufe, fangen die Hunde schon von Ferne an zu bellen, nachdem sie mich gewittert haben. Je kleiner das Dorf, desto freier laufen hier die Hunde herum und laufen auf mich zu, bellend und gaunzend.
Hier hilft es ungemein entspannt zu bleiben und ruhig weiterzulaufen.
Bis sich der gesamte Zirkus dann wieder legt, bin ich zum Teil schon weit hinter dem durchlaufenen Dorf.
Da sind mir die Kühe lieber, wenn ich an ihrer Weide vorbei komme, stoppt die gesamte Gemeinde ihre Nahrungsaufnahme und schaut in meine Richtung, still, interessiert und mit einem friedlichen Langmut in den Augen. Kühe sind einfach freundlich.