Stürmisch und Regnerisch
von Walbourg nach Haguenau
Anpassungsfähig werd ich mit der Zeit. Trotz Sturm und heftigem Regen doch losgegangen und es schon ein wenig genossen, den um die Nase pfeifenden Wind, den prasselnden Regen und ganz besonders die Sonnenlöcher.
23.10.2025 – Bemerkenswertes
Es wird wirklich Herbst. Es ist zum Glück noch relativ warm, doch Regen und Wind nehmen gerade erstaunlich zu. Heute morgen noch in Wissembourg übernachtet und immer mal wieder vom extrem starken Regen aufgewacht.
Hab mich doch gegen einen Ruhetag entschieden und bin die 13 km größtenteils durch den Wald nach Haguenau gelaufen. Die Wege waren oft unter Wasser und es war Vorsicht geboten wegen dem starken Wind. Es lagen bereits Äste auf den Wegen, die der Wind abgerissen hatte.
Ein Teilstück im Wald kostete sehr viel Zeit: Komoot dirigierte mich mit der typischen unangenehmen Gefängniswärterinnenstimme: „Jetzt geradeaus…!“ und ich bin ja folgsam, nur, war da kaum ein Weg zu erkennen. Ich ließ mich auf die strenge Ansage ein und schlug mich regelrecht in die Büsche. Nach ca. hundert Meter, war kaum noch ein Weg zu erkennen und so navigierte ich mich durch die Gumpen und Bäche langsam in die wohl rechte Richtung. Aufrechtes Gehen war kaum möglich, da die kleinen Bäume und Büsche teilweise nur gebückt zu umgehen waren. Hier beglückwünschte ich mein neues Schuhwerk, dass so manchen Fehltritt in tiefe Pfützen vollkommen dicht hielt.










