Weit, aber nicht ganz Mars

Strecke gelaufen und dann verlaufen

Wetter wieder strahlend blauer Himmel beim loslaufen, leichter Wind, diesmal leichte Böen – Temperaturen um die 20°. Ab Mittag zogs zu und im Rest der Wanderung fiel leichter Regen und dabei habe ich mich verlaufen und ausgerechnet auf dem Rückweg. Schon müde und auf einem Wegstück, das so derartig übel das war: Hohlkehle, aufgefüllt mit Geröll und supersteil gings nach unten.


11.04.2026 – Bemerkenswertes

Wie unterschiedlich die Wege sind. Dieser Teil des Weges ist viel von Straßen durchzogen. Die Holzwirtschaft hat hier den Wäldern ziemlich zugesetzt, überall kahle Stellen im Wald und krasse Furchen der baumfällenden Stahlkolosse.
Wochenende, schon sind die Jogger und Wanderer unterwegs, aber auch die Mountainbiker und Motocrossfahrer (im Höllentempo durch den Wald).

Jetzt sind auch die Jakobswegpilger unterwegs, einen traf ich heute schon zum dritten Mal.

Auf einmal laufe ich gegen die Zeit, innerlich entsteht ein Drang, doch heute die 24 km zu laufen.
Dann wurden aus 24 – 26km, weil verlaufen und wie immer wenn ich mich überfordere, komme ich in Stress, dann funktioniert es im Außen nicht mehr. Dann wird der Weg auf einmal sehr schwierig, vorher war so etwas noch ein Abenteuer, tausend Dinge die auf einmal in Schieflage geraten.
Und in diesem Zustand die Etappe beenden, hat leider Auswirkungen ins Innere – danach brauche ich effektiv Ruhe und Entspannung.
Das Gute ist, ich habe die Zeit dafür – zu Hause würde ich mich mit weiß Gott was ablenken.
 Hier, alleine, darf es wirken und leerlaufen. Pause!