Pontempeyrat
mit Ischias zu lange gelaufen
Wetter anfänglich sonnig beim Gehen. Gegen Mittag zog es zu und regnete sachte kurz. Entsprechend hab ich früh die Tour gestartet. Es ist echt kühl, 5° – vom Sommer Kostüm ins Winterkostüm geschlüpft.
28.04.2026 – Bemerkenswertes
Jetzt kommen mir schon diverse Jakobswanderer entgegen, wenn ich meinen Weg zurück zum Start mache. Bei manchen habe ich das Gefühl, die sind auf einem Rennen gegen sich selbst.
Heute mal wieder einen guten Kontakt mit einem Franzosen und seiner Frau. Du siehst es den Leuten an, ob das ein gutes Treffen wird oder nicht. Diese hier waren sichtlich auf einem Spaziergang unterwegs, begleitet von einem brauen hektischen Jack Russel Hundchen und einem strahlend weißen Esel an der Leine, mit riesigen langen Ohren. Die beiden sprachen mich direkt an, ob ich auf dem Jakobsweg sei und so kamen wir ins Gespräch. Dabei hat sich das Eselchen die Preiselbeerbüsche einverleibt und das Hundchen sprang mir zwischen den Beinen herum.
Das Gespräch hinterließ einen sonnigen Eindruck in mir zurück. Manchmal tut es so gut wildfremde Menschen kennenzulernen und man geht mit dem heiteren Gefühl in der Brust und einem Lächeln im Gesicht weiter und hat das Gefühl, sie haben genau das gleiche Empfinden.
Seit gestern Abend habe ich Ischias, einen Schmerz der bis in das Bein zieht.
Man kann alles verkraften, Sturm, Regen, Kälte und extreme Sonne, aber wenn Körper nicht mitspielt, dann ist echt Mist.














