Wanderung an der Saone

eine windige Flusswanderung

Ich dachte, als ich loslief, das wird eine Regentour. Oft sah es auch so aus, als würde es gleich regnen. Es war extrem windig bei 5 Grad und hatte dann doch Rückenwind beim Laufen und sogar die Sonne kam durch.
Als ich dann wieder ankam, fing es an zu regnen.
Heute wie für mich gemacht.


30.03.2026 – Bemerkenswertes

Dadurch dass ich die ganze Zeit an der Saone entlang gelaufen bin, hatte ich sehr wenige kleine Steigungen und der Weg war super ausgebaut, bis auf ein paar wenige Ausnahmen.
Optimale Bedigungen um abzuschalten und den Kopf freizuräumen. So liefen sich die 18km locker ab.

Es ist ja eigentlich völlig egal ob’s der Jakobsweg ist oder eine einfache längere Wanderung. In der Natur sein, das ist das Entscheidende.
Hier komme ich wirklich zur Ruhe, hier draußen in der Natur.
Ich meide die Städte, weil sie voll sind, mit Werbung und Ablenkungen, mit Konsumdruck jedweder Art.
Im Draußen merke ich, entsteht Luft, Raum, ich kann wieder durchatmen. Mir geht es mit einem Mal wieder gut. Ich fühle Freude an den kleinsten Erlebnissen und Dingen. Ein vorbei fliegender Vogel, das plätschern der Wellen hier am Fluss, die Sonne wie sie durch die Wolken scheint und mir Wärme bringt, ein vorbei tuckerndes Hausboot, ein freundlicher Herr der mich grüßt, ein neugieriger Hund, was auch immer, – herrlich, da kann ich mich dran weiden.
Es tut einfach gut.